Häufige Fragen zu deinem Yoga Retreat an der Algarve
Bin ich hier richtig?
Vielleicht fragst du dich, ob ein YogaNature Retreat wirklich zu dir passt. Ob du allein kommen kannst, genügend Yoga-Erfahrung hast oder dich in einer Gruppe wohlfühlen wirst. Die kurze Antwort: Du musst bei uns nichts darstellen und niemandem etwas beweisen. Komm so, wie du bist.
Kann ich allein teilnehmen?
Unbedingt. Sehr viele unserer Gäste reisen allein an – manche sogar ganz bewusst, weil sie sich eine Woche nur für sich wünschen. Gleichzeitig entstehen bei unseren Retreats schnell zwanglose Begegnungen, gemeinsame Restaurantbesuche, Gespräche und manchmal sogar Freundschaften, die weit über die Woche hinausreichen.
Natürlich kommen auch Paare, Freundinnen oder Mutter und Tochter gemeinsam zu uns. Entscheidend ist nicht, mit wem du anreist. Du reist vor allem mit dir selbst an – und für diesen Menschen soll in dieser Woche besonders viel Raum sein.
Ich kenne niemanden – finde ich Anschluss?
Sehr wahrscheinlich schneller, als du denkst. Vielen anderen geht es bei der Anreise genauso: Sie kennen niemanden und sind gespannt, wer ihnen in dieser Woche begegnen wird.
Bereits vor dem Retreat richten wir eine WhatsApp-Gruppe ein. Dort kannst du erste Kontakte knüpfen und dich zum Beispiel für einen gemeinsamen Transfer verabreden. Vor Ort entstehen Begegnungen dann meist ganz von selbst – beim Essen, am Strand, auf einer Wanderung oder abends bei einem Glas Wein unter dem Sternenhimmel.
Gemeinschaft gehört zu YogaNature. Gruppenzwang nicht.
Ich bin eher ruhig – fühle ich mich trotzdem wohl?
Ja. Du entscheidest selbst, wie viel Austausch du möchtest. Niemand erwartet von dir, ständig gesellig zu sein, dich zu öffnen oder überall mitzumachen.
Gerade ruhigere Menschen genießen oft die Freiheit, Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich trotzdem jederzeit zurückziehen zu können. Bei uns sollen auch die leisen Stimmen ihren Platz haben.
Unser Grundsatz gilt auch hier: Alles kann. Nichts muss. Du darfst Nähe suchen – und genauso selbstverständlich deine Ruhe.
Muss ich sportlich oder beweglich sein?
Nein. Yoga ist für uns kein Wettbewerb und keine Zirkusakrobatik. Niemand erwartet einen Spagat.
Wenn du dich eher steif oder unsportlich fühlst, bist du deshalb keineswegs falsch bei uns. Im Gegenteil: Gerade dann können ruhige, bewusst ausgeführte Bewegungen und Dehnungen besonders lohnend sein.
Wir bieten in den Asanas verschiedene Möglichkeiten an. Du gehst nur so weit, wie es sich für deinen Körper gut anfühlt, und kannst jederzeit eine Pause machen. Im Yoga geht es nicht darum, etwas besonders beeindruckend zu können – sondern darum, deinen eigenen Körper aufmerksam wahrzunehmen.
Ist das Programm verpflichtend?
Nein. Wirklich nicht.
Wir verstehen unser Programm als einen Korb voller Angebote. Du kannst dir nehmen, was dir in diesem Moment guttut – und guten Gewissens liegen lassen, was du gerade nicht brauchst.
Manche Gäste kommen mit dem Vorsatz, möglichst keinen einzigen Programmpunkt zu verpassen, und entdecken während der Woche plötzlich, wie wohltuend ein freier Nachmittag mit Schlafen, Massage oder einem Buch am Strand sein kann.
Du bist schließlich ein human being, not a human doing.
Wie viel Zeit habe ich für mich?
So viel du möchtest.
Das Ocean Retreat bietet viel Raum: die weitläufige Anlage, den kilometerlangen Strand und deine eigene Unterkunft. Du kannst dich zurückziehen, schlafen, lesen, spazieren gehen oder einfach einmal nichts tun.
Und wenn dir später nach Gesellschaft ist, findest du in der Sea View Lounge fast immer jemanden für einen Kaffee, einen Spaziergang, ein Gespräch oder den Sonnenuntergang.
Für uns ist Zeit mit dir selbst kein leerer Platz im Programm. Sie ist ein wichtiger Teil deines Retreats.
Für wen sind eure Retreats geeignet?
Für sehr unterschiedliche Menschen. Bei uns waren schon Jugendliche ebenso wie Gäste über 80, Yoga-Anfänger ebenso wie sehr erfahrene Yogis. Frauen stellen den größeren Teil unserer Gäste, aber auch Männer finden immer häufiger den Weg zu uns.
Was du nicht brauchst, sind besondere körperliche Fähigkeiten, Yoga-Vorkenntnisse oder der Wunsch nach Selbstdarstellung.
YogaNature ist keine Eliteveranstaltung. Es gibt keine Messlatte und keinen Wettbewerb. Entscheidend ist vielmehr die Bereitschaft, dir selbst etwas Zeit zu schenken, neugierig zu bleiben und dich auf eine Woche mit Yoga, Natur, Begegnung und vielleicht ein paar neuen Perspektiven einzulassen.
Yoga bei YogaNature
Fundiert, undogmatisch und ohne Leistungsdruck. Unser Yoga basiert auf klassischem Hatha Yoga, verbindet präzise Körperarbeit mit Atem, Meditation und Naturerfahrung – und lässt trotzdem Raum für Leichtigkeit, Fragen und Individualität.
Welchen Yogastil unterrichtet ihr?
Unser Yoga basiert auf klassischem Hatha Yoga. Dazu gehören Asanas – sowohl dynamisch als auch gehalten –, Pranayama, Meditation, Entspannung und immer wieder Impulse aus der Yogaphilosophie.
Dabei nehmen wir uns Zeit, die Übungen fundiert und verständlich zu erklären. Uns geht es nicht darum, möglichst spektakuläre Positionen einzunehmen, sondern zu verstehen und zu spüren, was eine Asana im eigenen Körper bewirkt.
Wann immer es passt, beziehen wir die Natur mit ein: beim Yoga am Strand, unter freiem Himmel oder bei einer Meditation im Sonnenuntergang.
Unser Yoga ist eher handfest als superspirituell – und trotzdem viel mehr als Gymnastik.
Kann ich mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen?
Das hängt natürlich von der jeweiligen Einschränkung ab. Wichtig ist deshalb, dass du uns vor Beginn der Yogapraxis von Verletzungen, Operationen, Schmerzen oder anderen Besonderheiten erzählst.
Vor der ersten Yogastunde nehmen wir uns bewusst Zeit dafür. Ob Knie-OP, Rückenbeschwerden oder Erschöpfung: Solche Informationen helfen uns, Übungen und Varianten so auszuwählen, dass du verantwortungsvoll mit deinem Körper arbeiten kannst.
Yoga soll nicht deinen Körper zurechtbiegen. Die Praxis darf sich an die Möglichkeiten deines Körpers anpassen, ohne ihren Kern zu verlieren.
Bei ernsthaften oder akuten Beschwerden solltest du natürlich vorab medizinisch klären, ob eine Teilnahme für dich geeignet ist.
In welcher Sprache finden eure Retreats statt?
Unsere Retreats finden auf Deutsch statt. Yogastunden, gemeinsame Runden, philosophische Impulse und alle wichtigen Informationen begleiten wir deutschsprachig.
Warum spielt Anatomie bei euch eine so große Rolle?
Weil jeder Körper einzigartig ist – und trotzdem bestimmten anatomischen Prinzipien folgt.
Knochen, Muskeln, Gelenke und Bindegewebe geben unserem Körper natürliche Bewegungsmöglichkeiten und ebenso natürliche Grenzen. Diese möchten wir im Yoga respektieren.
Deshalb bauen wir Asanas ruhig und bewusst auf und erklären, worauf es bei ihrer Ausführung ankommt. Überdehnungen, unnötige Verdrehungen oder schwungvolle Bewegungen, bei denen der Körper irgendwie „mitmachen muss“, gehören nicht zu unserem Verständnis von Yoga.
Anatomische Präzision bedeutet für uns nicht Perfektion. Sie bedeutet Achtsamkeit und Respekt gegenüber dem eigenen Körper.
Was macht Stefanies Unterricht besonders?
Stefanies Yoga ist naturverbunden, undogmatisch und anatomisch präzise.
Sie orientiert sich nicht an einer Vorstellung davon, wie eine Yogastunde aussehen oder wie weit ein Mensch in einer Asana kommen sollte. Entscheidend sind die individuellen Möglichkeiten der Menschen, die gerade vor ihr auf der Matte sitzen.
Deshalb darf bei uns gefragt, ausprobiert und auch gelacht werden. Gleichzeitig nimmt sich Stefanie viel Zeit für klare Anleitungen und dafür, eine Asana wirklich zu verstehen und im eigenen Körper zu erfahren.
Es geht nicht um Leistung. Es geht um Bewusstheit, Wahrnehmung und darum, für eine Weile die Außenwelt leiser werden zu lassen.
Und manchmal gehört auch dazu, neugierig bis an die eigene Grenze zu gehen und einen kleinen Blick über die Komfortzone hinauszuwerfen.
Muss ich morgens schon um 6 Uhr auf meinem Meditationskissen sitzen?
Nein – und schon gar nicht jeden Tag.
Viele Menschen verbinden ein Yoga Retreat mit sehr frühem Aufstehen und einem streng durchgetakteten Tagesablauf. Das ist nicht unser Konzept. Schlaf und Erholung gehören für uns genauso zu einem guten Retreat wie Yoga und Bewegung.
Wann wir praktizieren, hängt deshalb auch von der jeweiligen Woche und Jahreszeit ab. In einer Wanderwoche starten wir beispielsweise oft erst mit einem ausgiebigen Frühstück und integrieren Yoga später an einem besonderen Ort in der Natur. Im Sommer kann eine frühere Yogastunde wegen der Temperaturen sinnvoll sein, während bei anderen Retreats die Praxis bewusst am Vor- oder Nachmittag liegt.
Yoga braucht für uns keine bestimmte Uhrzeit. Wenn du frühe Morgenstunden liebst, genieße sie. Wenn nicht, ist später genauso gut.
So läuft deine Woche ab
Gemeinsame Erlebnisse geben der Woche einen Rahmen – aber keinen starren Takt. Ankommen, Yoga, Natur, gutes Essen und Begegnung gehören dazu. Dazwischen bleibt bewusst Raum für deinen eigenen Rhythmus.
Wie läuft eine Retreat-Woche bei YogaNature ab?
Jede unserer Retreat-Wochen hat ihren eigenen Schwerpunkt und deshalb auch ihren eigenen Rhythmus. Eine Wanderwoche fühlt sich anders an als eine Verwöhnwoche oder ein Sommerretreat.
Es gibt feste gemeinsame Momente wie Yoga, Ausflüge, Wanderungen oder Mahlzeiten – aber keinen Tagesplan, der jede Stunde deines Urlaubs bestimmt. Manche Tage verbringen wir viel gemeinsam, an anderen entsteht mehr Raum für Strand, Massage, einen Ausflug oder einfach Zeit für dich.
Wir möchten einen verlässlichen Rahmen schaffen, ohne deinen Urlaub durchzutakten. Du bist im Urlaub, nicht auf der Flucht.
Warum gibt es am ersten Abend eine Willkommensrunde?
Weil Ankommen für uns mehr bedeutet, als den Koffer ins Zimmer zu stellen.
Nach der Reise treffen wir uns zum ersten Mal gemeinsam in der Sea View Lounge. Du lernst uns und die anderen Teilnehmenden kennen, bekommst Orientierung in der Anlage und kannst alle organisatorischen Fragen loswerden.
Vor allem sprechen wir darüber, wie wir miteinander durch die Woche gehen möchten: wertschätzend und ohne Erwartungen aneinander. Du entscheidest selbst, welche Angebote dir guttun und musst dich nicht rechtfertigen, wenn du einmal etwas auslässt.
Für viele ist das genau der Moment, in dem die Schultern zum ersten Mal ein Stück sinken: Ich muss hier nichts leisten, um richtig zu sein.
Warum geht ihr am ersten Morgen gemeinsam zum Strand und nach Alvor?
Weil wir nicht nur in der Unterkunft, sondern auch an der Algarve ankommen möchten.
Je nach Retreat starten wir mit einem Spaziergang oder einer Wanderung am langen Strand. Schuhe aus, Sand unter den Füßen, Atlantikluft einatmen, Muscheln sammeln, miteinander reden – ohne Eile und ohne strammes Programm.
Anschließend führt uns der Weg oft nach Alvor, zum Markt oder auf einen Kaffee mit Blick auf die Fischerboote. Dabei erzählen wir Geschichten über Natur, Landschaft und das Leben an der Algarve.
Spätestens danach fühlt es sich für viele nicht mehr nach Anreise an, sondern nach Urlaub.
Wie entsteht Gemeinschaft, obwohl bei euch „Alles kann. Nichts muss.“ gilt?
Gerade deshalb.
Gemeinschaft bedeutet für uns nicht, dass fünfzehn Menschen eine Woche lang überall gemeinsam hinlaufen müssen. Du darfst deine eigenen Bedürfnisse ernst nehmen – und genauso dürfen es die anderen.
Wenn wir dann wieder zusammenkommen, entstehen Begegnungen freiwillig statt aus Verpflichtung. Beim Essen erzählt jemand von seinem Nachmittag, andere verabreden sich für den Strand, ein paar gehen gemeinsam aus – und manchmal tanzt plötzlich die halbe Gruppe spontan auf der Terrasse.
Bei sich selbst anzukommen und Teil einer Gemeinschaft zu sein, widerspricht sich nicht. Im Gegenteil: Oft macht genau diese Freiheit Begegnungen besonders entspannt.
Ocean Retreat – dein Zuhause an der Algarve
Direkt oberhalb des Atlantiks, eingebettet in eine weitläufige, dorfähnliche Anlage: Das Ocean Retreat verbindet privaten Rückzugsraum mit Orten, an denen unsere Gruppe zusammenkommt.
Was ist das Ocean Retreat?
Das Ocean Retreat ist integriert in die weitläufige Anlage des Aldeamento Prainha in Alvor an der Algarve.
Im Mittelpunkt stehen unsere private Sea View Lounge direkt oberhalb des Strandes und unsere große Yogashala The Wave. Dort treffen wir uns zum Yoga, zum Essen und für gemeinsame Zeit.
Die Unterkünfte liegen verteilt innerhalb der dorfähnlichen Anlage. Dadurch wohnst du nicht in einem klassischen Retreat-Hotel, sondern hast deinen eigenen Rückzugsort und kannst gleichzeitig jederzeit Teil der Gemeinschaft sein.
Was ist die Sea View Lounge?
Die Sea View Lounge ist unsere Gemeinschaftzone während der Retreat-Woche – und für viele das Herz des Ocean Retreats.
Sie liegt direkt oberhalb des Strandes und steht unserer Retreat-Gruppe exklusiv zur Verfügung. Hier essen wir gemeinsam, treffen uns auf einen Kaffee oder Tee, erzählen von unseren Erlebnissen und schauen abends gemeinsam auf den Atlantik. Die Sea View Lounge verfügt über eine große Meerblickterrasse mit kleinem privaten Pool sowie einen großzügigen, gemütlichen Wohn-/Essbereich.
Tee, Kaffee und Obst stehen den Tag über bereit. Unsere Köche bereiten die Mahlzeiten direkt vor Ort zu – und wenn du einfach Gesellschaft suchst, ist die Sea View Lounge meistens der richtige Ort dafür.
Was ist „The Wave“?
The Wave ist unsere Yogashala und während der Retreats exklusiv für unsere Gruppe reserviert.
Das geschwungene, wellenförmige Dach nimmt die Bewegung des Ozeans auf. Transparente Elemente öffnen den Blick zur umgebenden Natur, während der Korkboden mit seinen warmen, natürlichen Tönen für Erdung sorgt.
So entsteht ein Raum, der geschützt ist und sich gleichzeitig offen anfühlt – ein Ort für Yoga, Meditation, Entspannung und manchmal auch einfach für einen Moment der Stille.
Wohnen alle Teilnehmenden im selben Gebäude?
Nein – und genau das gehört zum Charakter des Ocean Retreats.
Unsere Unterkünfte verteilen sich innerhalb der weitläufigen, dorfähnlichen Anlage. Du hast dadurch deinen eigenen Wohnbereich mit deutlich mehr Privatsphäre als in einem klassischen Retreat-Hotel.
Für Yoga, gemeinsame Mahlzeiten und Begegnungen kommen wir in The Wave und der Sea View Lounge zusammen. Danach kannst du selbst entscheiden, ob dir nach Gesellschaft ist oder nach deinem eigenen Rückzugsraum.
Gemeinschaft, wenn du sie möchtest. Privatsphäre, wenn du sie brauchst.
Wie weit ist es bis zum Strand?
Sehr nah. Von unserer Sea View Lounge Gemeinschaftszone sind es nur wenige Schritte hinunter zum Strand von Alvor.
Der Atlantik gehört deshalb ganz selbstverständlich zum Alltag unserer Retreats – für einen Spaziergang, eine Yogastunde am Strand, einen Sprung ins Meer oder einfach ein paar Minuten mit den Füßen im Sand.
Gibt es Geschäfte, Restaurants und andere Infrastruktur in der Nähe?
Ja. Trotz der ruhigen Lage bist du nicht abgeschieden.
In beziehungsweise rund um die Anlage gibt es saisonabhängig Einkaufsmöglichkeiten, und in wenigen Fahrminuten erreichst du weitere Supermärkte, Apotheken, Restaurants und Geschäfte. Alvor und Portimão sind ebenfalls schnell erreichbar.
Das ist einer der Vorteile unseres Standorts: Du kannst dich eine Woche lang sehr weit vom Alltag entfernt fühlen, ohne tatsächlich weit von der normalen Infrastruktur entfernt zu sein.
Welche Sport- und Freizeitmöglichkeiten gibt es zusätzlich?
Auch außerhalb unseres Retreat-Programms gibt es in der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu sein.
Je nach Saison und Angebot findest du zum Beispiel Tennis und Padel, Golfplätze in der Umgebung sowie natürlich viele Möglichkeiten zum Wandern, Joggen oder für Aktivitäten am Meer.
Du musst davon nichts nutzen. Aber wenn du deine Retreat-Woche gern noch um etwas Eigenes ergänzen möchtest, bietet die Algarve dafür reichlich Möglichkeiten.
Essen & gemeinsam sein
Gemeinsame Erlebnisse geben der Woche einen Rahmen – aber keinen starren Takt. Ankommen, Yoga, Natur, gutes Essen und Begegnung gehören dazu. Dazwischen bleibt bewusst Raum für deinen eigenen Rhythmus.
Welches Essen erwartet mich?
Unsere Retreatküche ist frisch und vegetarisch – abwechslungsreich, aromatisch und so gedacht, dass auch Menschen, die zu Hause viel Fleisch essen, nichts vermissen.
Auf den Buffets findest du immer auch vegane Bestandteile. Unsere Küche darf dabei gerne verschiedene Einflüsse aufnehmen und überraschen – und selbstverständlich gehört für uns auch ein Dessert dazu.
Bekomme ich genug zu essen?
Ja. Unsere Mahlzeiten werden als Buffet angeboten, sodass du selbst entscheiden kannst, wie viel du möchtest.
Morgens gibt es ein reichhaltiges Frühstück, und während des Tages steht in der Sea View Lounge Obst bereit. Bei einer typischen Retreat-Woche essen wir an mehreren Abenden gemeinsam und lassen bewusst auch Abende frei, an denen du die Restaurants der Umgebung entdecken kannst.
Und falls zu deinem perfekten Urlaub unbedingt deine Lieblingsschokolade, ein besonderer Joghurt oder etwas anderes gehört: In deiner Unterkunft hast du einen eigenen Kühlschrank.
Warum sind die gemeinsamen Mahlzeiten für euch so wichtig?
Weil am gemeinsamen Tisch oft genau das passiert, was man nicht planen kann.
Tagsüber gehen unsere Gäste durchaus unterschiedliche Wege: Manche sind gemeinsam unterwegs, andere verbringen Zeit für sich. Beim Frühstück oder Abendessen kommen wir wieder zusammen, erzählen, lachen und teilen unsere Erlebnisse.
Für viele ist es außerdem ein besonderer Luxus, einfach Platz zu nehmen und ein gutes Essen vor sich stehen zu haben – ohne selbst einkaufen, kochen oder sich um andere kümmern zu müssen.
Gibt es auch veganes Essen?
Ja. Vegane Gerichte und Bestandteile gehören selbstverständlich zu unseren Buffets.
Wenn du dich vegan ernährst, gib uns das bitte bei der Buchung an, damit unsere Küche von Anfang an darauf eingestellt ist.
Könnt ihr auf Unverträglichkeiten oder Allergien eingehen?
Bis zu einem gewissen Grad.
Glutenfreie Alternativen können wir bei Bedarf anbieten. Eine sichere Versorgung bei Zöliakie oder ernsthaften Lebensmittelallergien können wir jedoch nicht gewährleisten.
Wenn du besondere Anforderungen an deine Ernährung hast, sprich deshalb bitte unbedingt vor der Buchung mit uns. Dann können wir ehrlich einschätzen, ob und wie wir darauf eingehen können.
Sind Getränke inklusive?
Tee und Kaffee stehen dir auch außerhalb des Frühstücks in unserer Gemeinschaftszone zur Verfügung.
Weitere Getränke kannst du selbst nach deinen Vorlieben besorgen und in deinem Apartment oder deiner Villa im Kühlschrank aufbewahren.
Darf ich bei euch Kaffee oder Alkohol trinken?
Natürlich.
Wir sind auch beim Essen und Trinken undogmatisch. Du entscheidest selbst, was für dich zu einer schönen Urlaubswoche gehört. Eigenverantwortung gehört für uns zur Freiheit.
Nur ein kleiner Erfahrungswert: Eine Yogastunde mit Kater kann überraschend anspruchsvoll werden. 😉
Darf ich rauchen?
Ja, in den dafür geeigneten Außenbereichen ist Rauchen grundsätzlich möglich.
In den Unterkünften, der Sea View Lounge und unserer Yogashala wird nicht geraucht. Auch draußen bitten wir dich, auf andere Gäste Rücksicht zu nehmen und dort zu rauchen, wo sich niemand dadurch gestört fühlt.
Für uns gehört auch hier zur Freiheit immer die Verantwortung für die Menschen, mit denen wir diese Woche teilen.
Algarve, Wetter & Meer
Atlantik, Licht, Weite und eine Landschaft, die jeden Tag ein bisschen anders aussieht: Die Algarve ist weit mehr als nur die Kulisse unserer Retreats. Sie gehört für uns ganz wesentlich zur Erfahrung dazu.
Warum ist die Algarve so gut für ein Yoga Retreat geeignet?
Weil hier vieles zusammenkommt, was ein Retreat besonders macht: Meer, Natur, Licht, Bewegung und gleichzeitig viel Raum zum Zurückziehen.
Wir schätzen vor allem die Mischung aus weiten Stränden, Felsküste, kleinen Orten, ursprünglicher Natur und einer entspannten Lebensart. Dazu kommt, dass du dich bei uns nicht in einem abgeschlossenen Retreat-Campus befindest, sondern Portugal tatsächlich erlebst.
Für uns ist die Algarve deshalb kein Hintergrundbild. Sie ist ein Teil des Retreats.
Wann ist die schönste Reisezeit für ein Yoga Retreat an der Algarve?
Das hängt davon ab, was du suchst.
Frühling und Herbst sind für viele besonders angenehm, weil die Temperaturen meist ideal für Yoga, Wandern und Ausflüge sind. Im Winter erleben wir die Algarve oft besonders ruhig und ursprünglich, während sich die Landschaft im Frühjahr mit viel Grün und Blüten zeigt. Sonnenbaden ist bei wolkenfreiem Himmel an der Algarve fast zu jeder Jahreszeit möglich.
Im Hochsommer kann es an der Algarve sehr heiß und deutlich voller werden. Deshalb finden unsere Retreats spätestens bis Anfang Juni und frühestens wieder ab Ende September statt.
Und ganz wichtig: Wir sind am Atlantik. Wetter bleibt Wetter. Auch an der Algarve lässt es sich nicht vollständig planen.
Kann ich im Meer schwimmen gehen?
Ja – viele unserer Gäste gehen während der Retreat-Woche gern ins Meer.
Der Atlantik ist allerdings kein Swimmingpool. Strömungen, Wellen und Bedingungen können sich verändern. Deshalb solltest du die Hinweise und Fahnen der Rettungsschwimmer ernst nehmen und nicht allein ins Meer gehen.
Ob dir die Wassertemperatur angenehm ist, ist natürlich sehr individuell – einige springen fast immer hinein, andere genießen den Atlantik lieber mit den Füßen im Wasser.
Ist die Algarve sicher?
Grundsätzlich erleben wir die Algarve als eine sehr angenehme und sichere Reiseregion.
Wie überall solltest du trotzdem normale Vorsichtsmaßnahmen beachten – zum Beispiel Wertgegenstände nicht sichtbar im Auto liegen lassen, besonders auf abgelegenen Strandparkplätzen.
Im Alltag fühlen sich unsere Gäste hier in aller Regel sehr schnell entspannt und wohl.
Brauche ich an der Algarve einen Mietwagen?
Nicht unbedingt.
Für die Retreat-Woche selbst kannst du in vielen Fällen problemlos ohne eigenes Auto auskommen. Für Transfers, einzelne Ausflüge oder wenn du vor oder nach dem Retreat noch mehr von der Algarve entdecken möchtest, kann ein Mietwagen allerdings empfehlenswert sein.
Alternativ funktionieren auch Fahrdienste wie Uber gut. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es ebenfalls, sie sind aber nicht überall so flexibel wie ein eigenes Fahrzeug.
Sind die Menschen an der Algarve gastfreundlich?
Unsere Erfahrung ist ganz klar: ja.
Die Algarve ist seit Jahrhunderten von Begegnung, Handel, Seefahrt und verschiedenen Kulturen geprägt. Heute leben hier Einheimische und Menschen aus vielen Ländern miteinander.
Wer offen und respektvoll auf die Menschen zugeht, erlebt häufig eine unkomplizierte, herzliche Art – und genau diese Mischung aus Gelassenheit, Direktheit und Gastfreundschaft schätzen wir selbst seit vielen Jahren sehr.
Anreise
Die Algarve ist gut erreichbar – besonders über den Flughafen Faro. Und auch wenn du ohne Mietwagen anreist, kommst du unkompliziert zu uns. Vor Beginn des Retreats helfen wir euch außerdem gerne dabei, Ankünfte und mögliche gemeinsame Transfers zu koordinieren.
Wo genau liegt das Ocean Retreat?
Welcher Flughafen ist für die Anreise am besten geeignet?
Am einfachsten ist die Anreise über den Flughafen Faro. Von dort erreichst du Alvor mit dem Auto in ungefähr einer Stunde.
Auch eine Anreise über Lissabon (oder auch Sevilla) ist möglich. Von dort kannst du mit Zug oder Fernbus in Richtung Algarve beziehungsweise Portimão weiterreisen und die letzte Strecke nach Alvor mit Taxi oder Fahrdienst zurücklegen.
Wie komme ich vom Flughafen Faro zum Ocean Retreat?
Du hast verschiedene Möglichkeiten: Mietwagen, privater Transfer, Taxi oder Fahrdienst wie Uber oder Bolt. Außerdem gibt es eine Busverbindung vom Flughafen Faro nach Portimão. Von dort ist es nur noch eine kurze Strecke bis Alvor.
Welche Variante am sinnvollsten ist, hängt vor allem von deiner Ankunftszeit und davon ab, ob du vor, während oder nach dem Retreat noch individuell die Algarve entdecken möchtest.
Kann ich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen?
Ja. Vom Flughafen Faro gibt es Busverbindungen nach Portimão. Alternativ kannst du zunächst ins Zentrum von Faro fahren und von dort mit dem Zug nach Portimão weiterreisen. Für die letzte Strecke nach Alvor benötigst du dann noch einen lokalen Bus, ein Taxi oder einen Fahrdienst.
Es funktioniert also auch ohne Auto – mit einem direkten Transfer ist die Anreise allerdings komfortabler und schneller.
Könnt ihr gemeinsame Transfers organisieren?
Wir vermitteln selbst keinen eigenen Flughafentransfer, schicken euch mit der Reservierung aber konkrete Tipps/Kontakte und helfen euch gerne dabei, euch untereinander abzustimmen.
Etwa eine Woche vor dem Retreat richten wir in der Regel eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe ein. So können Gäste mit ähnlichen Ankunftszeiten unkompliziert Kontakt aufnehmen und sich beispielsweise einen Transfer teilen.
Gibt es Parkmöglichkeiten am Ocean Retreat?
Bucht YogaNature meine Flüge?
Buchung & Organisation
Du hast dein Retreat gefunden und möchtest dabei sein? Hier findest du die wichtigsten Informationen rund um Buchung, Leistungen und mögliche Verlängerungen.
Was ist im Preis enthalten?
Das hängt vom jeweiligen Retreat ab. Grundsätzlich umfasst der Preis deine gebuchte Unterkunft, das ausgeschriebene Yoga- und Retreatprogramm, die dort genannten Ausflüge und Aktivitäten sowie die aufgeführten Verpflegungsleistungen.
Bei unseren Retreats im Ocean Retreat gehören in der Regel auch Yoga-Equipment, tägliches Frühstück beziehungsweise Brunch und mehrere gemeinsame Abendessen zubereitet von der Retreat eigenen Köchin (oder Koch) dazu.
Welche Leistungen bei deinem Termin genau enthalten sind, findest du immer auf der jeweiligen Retreat- und Terminseite.
Wie kann ich ein Retreat buchen?
Auf der jeweiligen Terminseite findest du unser Buchungs- beziehungsweise Anfrageformular. Dort kannst du unter anderem deine gewünschte Zimmer- oder Apartmentbelegung und weitere Angaben zu deiner Reise eintragen.
Wenn du vorab noch Fragen hast oder unsicher bist, welches Retreat am besten zu dir passt, melde dich gerne bei uns.
Kann ich mich vor der Buchung persönlich beraten lassen?
Ja, natürlich. Wenn du konkrete Fragen zu einem Retreat, zum Yoga, zur Unterkunft oder zum Ablauf hast, kannst du uns gerne anrufen oder uns schreiben.
Viele Antworten findest du bereits ausführlich auf unserer Website und hier in den FAQ – aber manchmal lässt sich eine persönliche Frage einfach am besten persönlich klären.
Was passiert, wenn ich meine Buchung stornieren muss?
Für Stornierungen gelten unsere jeweils aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dort findest du auch die entsprechenden Fristen und Regelungen.
Da sich persönliche Pläne unerwartet ändern können, empfehlen wir dir, die Stornierungsbedingungen bereits vor deiner Buchung in Ruhe anzusehen.
In jedem Fall raten wir dazu, eine Reiserücktrittskosten-Versicherung abzuschließen, denn damit bist du im Falle eines Falles zu 100% auf der sicheren Seite!
Kann ich früher anreisen oder meinen Aufenthalt verlängern?
Je nach Saison und Verfügbarkeit ist das möglich.
Wenn du gerne einige Tage früher anreisen oder nach dem Retreat noch länger an der Algarve bleiben möchtest, gib uns deinen Wunsch am besten bereits bei deiner Buchungsanfrage mit. Wir prüfen dann, welche Möglichkeiten es für deinen Termin gibt.
Wer sind eigentlich Stefanie & Oliver?
YogaNature, das sind wir: Stefanie Drebing und Oliver Kulter. Seit 2009 sind wir eng mit der Algarve verbunden und begleiten gemeinsam Menschen durch unsere Retreats. Dabei haben wir unterschiedliche Schwerpunkte – aber keine starren Rollen. Yoga, Natur, Gastfreundschaft und die Freude daran, Menschen zusammenzubringen, verbinden uns beide.
Wer begleitet mich während des Retreats?
Wir beide.
Stefanie leitet den größten Teil der Yogapraxis und begleitet euch mit viel Begeisterung durch die Natur der Algarve. Oliver kümmert sich um vieles, was organisatorisch im Hintergrund zusammenläuft – und ist gleichzeitig bei den Retreats ganz selbstverständlich Teil der Gruppe, bei Wanderungen, Yogastunden, gemeinsamen Essen und Gesprächen.
Uns ist wichtig, nicht nur ein Programm anzubieten, sondern während der Woche wirklich für unsere Gäste da zu sein.
Wie lange unterrichtet Stefanie schon Yoga?
Stefanie unterrichtet seit 2009 Yoga. Ihre 550-stündige Yogalehrerausbildung absolvierte sie bereits 2008.
Seitdem sind viele Jahre Unterrichtserfahrung, Retreats und vor allem Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen hinzugekommen.
Welche Qualifikationen bringt Stefanie mit?
Steffis Zugang zum Yoga ist ungewöhnlich breit.
Neben ihrer Yogalehrerausbildung prägen ihre langjährige Tätigkeit als Osteopathin und Dozentin sowie ihr Hintergrund in Biologie ihren Unterricht. Anatomie, Biomechanik und ein genaues Verständnis des menschlichen Körpers verbinden sich bei ihr mit Naturwissen, Erfahrung, Intuition und Yogaphilosophie.
Deshalb geht es in ihren Stunden nicht darum, eine Haltung möglichst spektakulär aussehen zu lassen, sondern darum, den eigenen Körper besser zu verstehen und Yoga sinnvoll für sich selbst zu nutzen.
Welche Rolle übernimmt Oliver bei YogaNature?
Bei Oliver laufen sehr viele organisatorische Fäden zusammen: Planung, Struktur, Kommunikation, Verwaltung und all die kleinen Dinge, die im Hintergrund dafür sorgen, dass eine Retreat-Woche möglichst leicht und entspannt ablaufen kann.
Während des Retreats verschwindet er aber keineswegs hinter seinem Laptop. Er begleitet Wanderungen, ist bei Yogastunden dabei, unterstützt mit Tipps und Assists und hat meistens ein offenes Ohr für alles, was unsere Gäste bewegt.
Gastgeber zu sein bedeutet für ihn vor allem, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen sich wohlfühlen können.
Was ist das Besondere daran, dass ihr zu zweit begleitet?
Zu zweit können wir individueller auf unsere Gäste eingehen. Gerade in den Yogastunden ermöglicht uns das, mehr persönliche Hinweise, Varianten und unterstützende Assists zu geben.
Gleichzeitig bringen wir unterschiedliche Perspektiven mit. Stefanie schaut oft mit dem Blick auf Körper, Natur und Zusammenhänge, Oliver stärker auf Menschen, Organisation und das gemeinsame Erleben.
Und manchmal ist es einfach schön, zwei Menschen ansprechen zu können, die ziemlich unterschiedlich ticken.
Was verbindet euch mit der Algarve?
Sehr viel.
Wir lieben die Weite der Landschaft, die milden Winter, die trockenen Sommer, das raue Hinterland und natürlich den Atlantik. Besonders im Winter, wenn die Strände fast menschenleer sind und das Licht weich über der Küste liegt, merken wir immer wieder, warum wir hier einen Lebensmittelpunkt gefunden haben.
Nach so vielen Jahren ist die Algarve für uns längst nicht mehr nur ein wunderschöner Küstenstreifen. Sie ist unser Herzensort – und ein wesentlicher Teil von YogaNature.
Macht ihr eigentlich auch privat jeden Tag Yoga?
Nicht jeden Tag auf der Matte.
Außerhalb der Retreats sieht Yoga bei uns oft ganz unterschiedlich aus. Oliver meditiert gerne morgens draußen in der Natur, Stefanie liebt ausgiebige Asana-Praxis und die Verbindung mit der Natur beim Laufen.
Und vieles von dem, was Yoga für uns bedeutet, findet ohnehin außerhalb der Yogamatte statt: aufmerksam sein, sich selbst beobachten, Beziehungen bewusst leben und immer wieder versuchen, mit etwas mehr Klarheit durch den Alltag zu gehen.
Warum habt ihr YogaNature gegründet?
Am Anfang stand eine ziemlich einfache Frage: Wenn wir mit manchen Dingen in der Welt unzufrieden sind – welchen eigenen Beitrag können wir leisten?
Unsere Antwort wurde YogaNature.
Wir wollten einen Ort und Erfahrungen schaffen, in denen Menschen wieder stärker spüren können, dass sie Teil von etwas Größerem sind – von Natur, Gemeinschaft und Leben. Nicht, indem wir ihnen erklären, wie sie leben sollen, sondern indem wir Räume schaffen, in denen solche Erfahrungen möglich werden.
Dafür haben wir damals vieles hinter uns gelassen und einen komplett neuen Weg begonnen. Rückblickend war das eine der prägendsten Entscheidungen unseres Lebens.
Unsere Haltung & Philosophie
YogaNature ist aus einer Lebensentscheidung entstanden – und aus der Erfahrung, dass ein gutes Leben für uns viel mit Bewusstheit, Verbundenheit, Natur und Lebensfreude zu tun hat.
Wir möchten niemandem erklären, wie er leben soll. Wir möchten Erfahrungen ermöglichen, die neue Perspektiven eröffnen können.
Was macht YogaNature besonders?
Für uns entsteht ein gutes Retreat nicht dadurch, dass möglichst viel Programm in eine Woche passt.
Yoga, Natur, gemeinsames Erleben, fundiertes Wissen, Gastfreundschaft und Zeit für dich gehören bei YogaNature zusammen. Wir begleiten, machen Angebote und schaffen einen Rahmen – aber wir möchten niemanden optimieren oder verändern.
Du entscheidest selbst, was du aus deiner Woche mitnimmst.
Alles kann. Nichts muss.
Wie esoterisch ist YogaNature?
Wir interessieren uns sehr für die großen Fragen des Lebens – aber wir sind undogmatisch.
Du musst bei uns an nichts Bestimmtes glauben, keine spirituelle Sprache übernehmen und dich auch nicht für Räucherstäbchen begeistern.
Wir verbinden jahrtausendealte Yogaphilosophie mit Erfahrung, Naturbeobachtung und fundiertem Wissen über den menschlichen Körper. Dabei darf es spirituell werden, philosophisch, wissenschaftlich, humorvoll oder ganz praktisch.
Für uns schließen sich diese Perspektiven nicht aus.
Ist Yoga für euch eine Religion?
Nein.
Yoga ist für uns keine Religion, sondern eine jahrtausendealte Praxis der Selbsterkenntnis. Es geht um Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Präsenz und darum, sich selbst und den eigenen Körper besser kennenzulernen.
Du musst dafür keinen Glauben annehmen und keine bestimmte Weltanschauung teilen.
Welche Rolle spielt die Natur bei YogaNature?
Eine sehr große.
Natur ist für uns nicht einfach eine besonders schöne Kulisse für ein Retreat. Sie ist Lehrerin, Spiegel und Inspiration.
In der Natur begegnen uns Wandel, Vergänglichkeit, Anpassung, Vielfalt, Verbundenheit und immer wieder die erstaunliche Fähigkeit des Lebens, seinen eigenen Weg zu finden.
Deshalb gehen wir nicht nur „in die Natur“. Wir schauen hin, entdecken Zusammenhänge, sprechen über Pflanzen, Tiere, Landschaft, Geologie und manchmal darüber, was all das mit unserem eigenen Leben zu tun haben könnte.
Was meint ihr mit „universeller Weisheit der Natur“?
Damit meinen wir keine festgelegte Lehre.
Wir beobachten in der Natur Prinzipien, die unabhängig von Kultur oder Religion existieren: Entstehen und Vergehen, Veränderung und Beständigkeit, Gegensätze, Kreisläufe, Verbundenheit und Anpassung.
Manche Menschen nennen das Natur, andere Schöpfung oder etwas Göttliches.
Für uns ist nicht entscheidend, welchen Begriff jemand dafür verwendet. Spannend ist die Erfahrung, sich selbst wieder als Teil dieses größeren Zusammenhangs wahrzunehmen.
Warum spielt Präzision im Yoga für euch eine so große Rolle?
Weil Präzision für uns eine Form von Achtsamkeit ist.
Menschen haben unterschiedliche Körper, Voraussetzungen und Grenzen. Deshalb möchten wir nicht, dass eine Yogahaltung irgendeinem äußeren Ideal entspricht.
Je besser wir Anatomie und Bewegung verstehen, desto genauer können wir hinschauen und eine Praxis finden, die zum jeweiligen Menschen passt.
Fachliche Tiefe bedeutet für uns deshalb nicht, Recht zu haben. Sie bedeutet Verantwortung.
Versprecht ihr, dass mich ein Retreat verändert?
Nein.
Wir finden, dass Menschen nicht ständig repariert, optimiert oder zu einer besseren Version ihrer selbst gemacht werden müssen.
Ein Retreat kann Ruhe bringen, neue Gedanken anstoßen, den Blick verändern oder einfach eine wunderschöne Woche sein.
Was daraus entsteht, gehört dir.
Unsere Aufgabe ist es nicht, dir Antworten zu geben. Wir möchten einen Rahmen schaffen, in dem du deinen eigenen Antworten vielleicht wieder ein bisschen näherkommen kannst.
Warum findet man bei euch nicht ständig die neuesten Yoga- und Wellnesstrends?
Weil „neu“ für uns nicht automatisch „besser“ bedeutet.
Wir orientieren uns lieber an Dingen, die wir selbst erfahren, fachlich verstehen und verantworten können. Das kann eine jahrtausendealte Yogapraxis sein, modernes anatomisches Wissen oder etwas, das wir beim Wandern durch die Natur beobachten.
Natürlich bleiben wir neugierig und lernen ständig dazu. Aber wir müssen nicht jede neue Methode übernehmen, nur weil sie gerade populär ist.
Uns ist wichtiger, dass das, was wir weitergeben, Substanz hat.
Noch gut zu wissen
Manche Dinge bei YogaNature stehen in keinem Plan oder Programm und sind trotzdem ein wichtiger Teil der Woche.
Warum gibt es am Ende eine Abschlussrunde?
Weil wir eine gemeinsame Woche nicht einfach zwischen letzter Yogastunde und Abreise auslaufen lassen möchten.
Die Abschlussrunde gibt noch einmal Raum, zurückzuschauen: Was war schön? Was war überraschend? Was bleibt vielleicht hängen?
Dabei geht es nicht darum, ein bestimmtes Ergebnis aus dem Retreat mitnehmen zu müssen. Manchmal war es eine wichtige Erkenntnis – manchmal ein besonderer Ort, ein Gespräch, ein gemeinsames Lachen oder einfach eine richtig gute Woche.
Warum gestaltet ihr eure Wanderungen bewusst achtsam?
Weil wir nicht möglichst viele Kilometer sammeln möchten.
Wir wollen Landschaft erleben. Deshalb bleiben wir stehen, wenn es etwas zu entdecken gibt, machen Pausen, trinken vielleicht irgendwo einen Kaffee, suchen Muscheln, gehen schwimmen oder rollen an einem schönen Ort die Yogamatten aus.
Langsamkeit schafft Raum für Wahrnehmung. Und oft entstehen gerade dann die schönsten Gespräche und Begegnungen.
Eine Wanderung bei YogaNature darf deshalb einen halben Tag dauern, ohne dass wir dabei einen straffen Zeitplan erfüllen müssen.
Warum sind eure Gästebücher für euch etwas Besonderes?
Weil darin etwas bleibt.
Am Ende der Woche schreiben unsere Gäste hinein, was sie uns dalassen möchten: ein paar persönliche Worte, eine Zeichnung, einen Gedanken oder manchmal auch einen Satz aus einer Yogastunde, der ihnen im Kopf geblieben ist.
Diese Bücher sind für uns ein echter Schatz. Wir nehmen sie immer wieder zur Hand, blättern darin und erinnern uns an Menschen, Begegnungen und gemeinsame Wochen.
Und manchmal erinnern sie auch uns daran, warum wir YogaNature überhaupt machen.
Glaubt ihr wirklich, dass Yoga die Welt ein kleines Stück verändern kann?
Ja – aber nicht, weil Yoga alle Probleme löst.
Yoga kann Aufmerksamkeit, Selbstreflexion und Bewusstheit fördern. Und wenn wir uns selbst klarer wahrnehmen, verändert sich möglicherweise auch die Art, wie wir anderen Menschen, der Natur und dem Leben begegnen.
Für uns beginnt Veränderung deshalb nicht mit großen Parolen, sondern häufig sehr klein: bewusster wahrnehmen, etwas genauer hinschauen, Verantwortung übernehmen und sich wieder als Teil eines größeren Ganzen erleben.
Vielleicht verändert Yoga nicht „die Welt“.
Aber vielleicht verändert es manchmal die Art, wie ein Mensch ihr begegnet. Und das ist für uns schon ziemlich viel.
