Ode an den Granatapfel – ein göttlicher Genuss!

Ode an den Granatapfel!

Rezept für Granatapfel-Quinoa-Salat und weitere Ideen, die göttliche Frucht zu genießen

Wen es zu dieser Jahreszeit in die noch immer sommerlich-trockene Landschaft Südeuropas verschlägt, dem leuchten an allen Ecken, am Feldrand und in den Gärten signalrote Früchte entgegen – die Granatäpfel sind reif! Und so finden die leckeren Früchte derzeit auch ihren Weg in deutsche Obstläden.

Die wehrhaft stacheligen Büsche ernten Kenner jedoch erst nach „São Martinho“, dem Martinsfest. Dann sind alle Kerne dunkelrot und stecken voller Kraft. Neben Antioxidantien und Vitaminen finden sich im Granatapfel weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die nachweislich Entzündungen hemmen und sogar Krebszellen töten. Speise der Götter bei den alten Griechen, im Koran die „Frucht des Paradieses“ und in der Bibel Symbol der Fruchtbarkeit – er wurde schon immer geliebt und verehrt.

Die Frucht an sich zeigt sich zuerst unzugänglich, ist aber eigentlich ganz leicht zu öffnen.

Wie öffne und entkerne ich einen Granatapfel?

Hast du die leckeren Kerne aus der Ummantelung gelöst, gibt es viele Möglichkeiten, diese zu genießen. Zum Beispiel als Granatapfel-Quinoa-Salat – gesund, glutenfrei und sehr lecker!

Rezept für einen Granatapfel-Quinoa-Salat

Zutaten:

– 100 Gramm Quinoa
– 1 großer Granatapfel
– 1 Zitrone
– Petersilie
– Koriander
– Minze
– Salz und Pfeffer
– Natives Olivenöl
– Evtl. Kürbiskerne, Feta und Chilifäden

Zubereitung:

Quinoa sehr gründlich heiß abspülen und mit doppelt so viel Wasser aufkochen. 15-20 Minuten auf kleinster Flamme sanft köcheln lassen. Auf einem flachen Teller ausbreiten zum Abkühlen, so bleiben die Körnchen locker. Die Kerne eines Granatapfels, etwas Zitronensaft und je eine kleine Hand voll gehackter Petersilie, Koriander und Minze zum Quinoa geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Gusto mit nativem Olivenöl verfeinern. Gib auch gern noch eine kleine Hand voll gerösteter Kürbiskerne hinzu. Oder, wer es noch herzhafter mag, streut noch Fetawürfel oder Chilifäden auf den fertigen Salat.

Natürlich kannst du statt Quinoa auch ein Getreide wie Reis oder Couscous als Grundlage wählen.

Guten Appetit!

Weitere Granatapfel-Genüsse:

Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, diese „göttliche Frucht“ zu genießen:
– Frühstück: die süßen Kerne machen sich auch sehr gut auf dem morgendlichen Müsli
– Fruchtsaft: statt Orangen presse die Granatäpfel aus – funktioniert genauso, und wird am Besten direkt getrunken. So bleiben die Antioxidantien aktiv, die dem roten Getränk seine leicht bittere Note geben.
– Gelee: den Saft kann man auch wunderbar zu Gelee verarbeiten (möglichst mit 2:1 Geliermittel), das uns den ganzen Winter mit seiner dunkelroten Süße ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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